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Fruchtbare Tage verstehen und errechnen

Fruchtbare Tage verstehen und errechnen

Die fruchtbaren Tage berechnen und verstehen, ist eine große Hilfe beim schwanger werden. Sie sind bereit für das größte Wunder Ihres Lebens? Sie wünschen sich nichts sehnlicher, als ein kleines, zauberhaftes Wesen in Ihren Armen zu halten? Freuen sich auf den ersten Blick in staunende Augen Ihres Babys und können kaum erwarten endlich sein zahnloses Lächeln zu erwidern? Der Weg zum Wunschkind ist wunderbar! Aber leider manchmal nicht ganz leicht! Denn die weibliche Eizelle ist eigentlich nur zwölf bis vierundzwanzig Stunden befruchtungsfähig! Da das Sperma bis zu fünf Tage im Körper der Frau überleben kann, verlängert sich diese Zeitspanne zum Glück etwas. Fachleute rechnen mit rund fünf Tagen, an denen die Chance auf eine Befruchtung besteht; es sind die Tage rund um den weiblichen Eisprung, in denen eine Empfängnis möglich ist. Nutzt man diesen Zeitraum aus, ist die Chance auf eine schnelle Schwangerschaft gegeben.

Fruchtbare Tage – den richtigen Zeitpunkt erkennen

Doch wie kann ein Paar mit Kinderwunsch diese Zeit erkennen? Untersuchungen kamen zu erstaunlichen Ergebnissen: Der Eisprung macht Frauen verführerisch! Denn in den Tagen rund um den Eisprung herum sendet der weibliche Körper feine Signale aus, die von den Männern unbewusst wahrgenommen werden. Die Haut wird weicher, die Stimme melodischer und ihr Körpergeruch verändert sich. Außerdem kleiden sich Frauen um den Eisprung herum oft unbewusst freizügiger und sinnlicher. Diese, für uns kaum wahrnehmbaren Signale sind eine gute Erfindung der Evolution, damit der Eisprung sein von der Natur bestimmtes Ziel, nämlich die Zeugung neuen Lebens, erfüllt.

Der weibliche Zyklus ist zahlreichen Einflüssen unterworfen; durchschnittlich dauert er 26-32 Tage. Der erste Tag einer neuen Monatsblutung gilt als erster Tag eines neuen Zyklus. In den kommenden Tagen sorgen Hormone dafür, dass viele Eibläschen (Folikel) heranreifen, von denen sich eines durchsetzt und als „Leitfolikel“ behauptet. Alle anderen Eibläschen sterben ab. In einigen Fällen reifen in einem Zyklus auch mehrere Folikel heran. Dann besteht im Falle einer Befruchtung die Möglichkeit einer Mehrlingsschwangerschaft. Die Eizelle wandert aus dem Eierstock in den Eileiter und ist auf ihrer Reise 24 Stunden lang befruchtungsfähig. Das bedeutet aber nicht, dass „frau“ nur am Tag des Eisprungs fruchtbar ist. Die Spermien sind bis zu fünf Tage überlebensfähig. Das heißt: Auch wenn Paare fünf Tage vor dem Eisprung Sex haben, kann es dennoch zu einer Befruchtung kommen.

Berechnung der fruchtbaren Tage – der weibliche Zyklus hilft

Bleibt eine Empfängnis aus, stößt die Gebärmutter die unbefruchtete Eizelle zusammen mit der aufgebauten Schleimhaut nach einigen Tagen wieder ab und die Monatsblutung setzt ein. Diese sogenannte Lutealphase, also die Zeit zwischen dem Eiprung und der Monatsblutung, dauert immer 14 oder 15 Tage, unabhängig von der Länge des Zyklus, der natürlicherweise bei jeder Frau schwankt. Beispielsweise zieht eine Frau mit einer durchschnittlichen Zyklusdauer von 31 Tagen zur Berechnung ihres Eisprungtages einfach 14 oder 15 Tage ab. Mit dieser Methode erhält sie den 15. oder 16. Tag nach Einsetzen ihrer Periode als Eisprungtag. Beziehen Sie bei der Berechnung nun noch wenige Tage vor und nach dem Eisprung mit ein, erfahren Sie recht zuverlässig Ihre fünf bis sechs fruchtbaren Tage in jedem Zyklus.

Ein gutes Körpergefühl ist wichtig auf dem Weg zum Wunschkind

Der richtige Zeitpunkt ist auf dem Weg zum Wunschkind wichtig und entscheidend. Aber leider oft gar nicht so leicht zu bestimmen. Kurz vor dem Eisprung verändert sich auch die Zusammensetzung des Zervixschleims. Frauen, die ihren Körper genau beobachten, können einen sehr natürlichen und lustvollen Umgang mit ihrer Weiblichkeit und Fruchtbarkeit lernen. Der Zervixschleim wird im Gebärmutterhals gebildet und verschließt an den restlichen Tagen des Zyklus den Muttermund. Vor dem Eisprung verändert der Schleim seine Konsistenz. Er verflüssigt sich und kann dann mit einem Finger ganz leicht am Scheideneingang aufgenommen werden. Er ist fast durchsichtig und lässt sich zwischen den Fingern zu Fäden ziehen. Daran kann eine Frau und ihr Partner die fruchtbaren Tage recht gut erkennen und die Tage um den Eisprung herum bewusst nutzen.

Auf dem Weg zum Wunschkind sollte man sich aber nicht zu sehr von der Berechnung der fruchtbaren Tage den Spaß der Liebe verderben lassen! Auch ein gutes Körpergefühl, sowie seelisches und körperliches Wohlbefinden, stärken die Fruchtbarkeit! Vertrauen Sie den natürlichen Vorgängen in Ihrem Körper. Vielleicht werden Sie schon bald ein kleines Wunder in Ihren Armen willkommen heißen!

Hier noch ein sinnvoller Tipp zur Vorbereitung des Körpers auf die Schwangerschaft: „Laut Nationaler Verzehrstudie II leiden in Deutschland 86 % der Frauen an einer Unterversorgung mit Folsäsure. Folsäure ist wichtig für die gesunde Entwicklung des Kindes und unersetzbar für das Wachstum des mütterlichen Gewebes. Daher wird empfohlen, ab Kinderwunsch, in der Schwangerschaft und Stillzeit dem Körper ausreichend Folsäure zuzuführen. Dafür gibt es spezielle Nahrungsergänzungsmittel, wie zum Beispiel BabyFORTE FolsäurePlus. Das Produkt enthält viel Folsäure, Eisen, Jod sowie viele weitere Nährstoffe. Es ist erhältlich in der Apotheke, sowie im Online-Shop unter www.babyforte.de.